Samstag, August 19, 2006

Fussballschuhe














Das war ja ein wunderschönes Spiel, das 3:0 gegen Schweden. Die WM-Euphorie ist noch zu spüren und es war so als wenn die WM noch in der Luft liegt. Natürlich haben die Schweden ersatzgeschwächt gespielt. Trotzdem zu diesem Zeitpunkt war es der richtige Aufbaugegner und für Löw der beste Einstand. Ich sehe schon Klinsmanns Grinsebacken wenn er den Spielbericht verinnerlicht. Siehste wird er sagen ich habe es euch doch gleich gesagt, Löw ist ein guter. Wir warten auf jeden Fall bis zum ersten Spiel der EM-Quali gegen Irland und San Marino ab. Erst dann können wir genau sagen wo die deutsche Mannschaft ohne Klinsmann steht. Denn das wird ne knallharte Qualifikation, die hat es in sich, aber holla.

Ich hoffe das bis dahin das Schuhstreitthema auch begelegt ist. Schon lächerlich das die nicht ihrer eigenen Schuhe anziehen dürfen, da wird so ein Thema draus gemacht. Gut finde ich allerdings nicht das die Spieler mit Spielverweigerung drohten. Das gehört sich nicht, da gibt es doch den Manager Bierhoff der hat das zu klären. Laut Netzer hat Adi Dassler in den Siebzigern persönlich in den Kabinen darauf geachtet das die Spieler die Schuhe mit den drei Streifen anhaben und das die Streifen ordentlich geputzt waren damit sie als solche erkennbar sind. Mein Tip an adidas da mal heutzutage die Zügel etwas lockerer lassen, denn die heutigen Spieler brauchen ihre Freiheiten, wollen ihre eigene Musik hören und sich auch individuell tätowieren.

Also Adi lasse die Schlappen weg und die Jungs widmen dir den EM Titel 2008.

Piano Magic










Der Junge sieht etwas schlecht aus auf dem Cover, brauch wohl mal ein bisschen frische Luft und sollte öfter rausgehen mit seinem Hirschgeweih und jagen gehen nach was auch immer. "Disaffected" eine Lp aus dem Jahre 2005 von Piano Magic klingt ein wenig nach The Go-Betweens, der Anfang und die Gitarre nach the Echo and the Bunnymen. Es ist die Musik für den Altweibersommer und die Go-Betweens könnte ich auch mal wieder rausholen, die haben mir schon immer gefallen und sind ja passend für diese Tage, die jetzt so langsam kürzer und kürzer werden. Ich habe auf jeden Fall ne Menge frischer Luft getankt, das Hirn erfrischt und bin offen für neues.

piano magic:::::::night of the hunter

Urlaubszeit

Teddy on Tour



Pauschalreisen für stofflige Touristen. Zwei Berliner Unternehmen veranstalten Hauptstadttouren für Kuscheltiere. Ihre Kunden reisen vorzugsweise im Postpaket an.

Bommeltje ist aus Holland, Jahrgang 1954 und hat nur noch ein Ohr. Wie es aussieht, wird ihm demnächst auch der Kopf abfallen. Aber hoffentlich erst, wenn er wieder zu Hause ist. „Wenn dem Teddy was passiert, bringe ich euch um“, hatte sein Besitzer angekündigt, bevor er Bommeltje nach Berlin schickte. Eine klare Ansage für die Reiseveranstalter Karsten Morschett und Thomas Vetsch. Mit ihrer Firma „Teddy Tours Berlin“ bieten die beiden Jungunternehmer Städtereisen für erholungs-bedürftige Kuscheltiere an. Für die erste Tour diese Woche gibt es bisher sechs verbindliche Anmeldungen. Touren für Teddys – das klingt nach Nische. Aber der Markt scheint sogar groß genug für zwei Anbieter zu sein.

Es war der reisende Gartenzwerg aus der „Fabelhaften Welt der Amélie“, der Morschett und Vetsch auf die Idee brachte. Und es war ein Freund, der einmal zum Spaß erzählt hatte, dass sein Teddybär so gern einkaufen gehe. Also haben sie dem zum Geburtstag die Berlin-Reise geschenkt und sämtliche Bekannten eingeladen, ihre Kuscheltiere mitzuschicken. Mit denen sind sie dann durch die Stadt geradelt, haben sie vor den Sehenswürdigkeiten fotografiert – und beschlossen, die Idee zu vermarkten. Zur Premiere gilt ein Sonderangebot ab 25 Euro, später wollen sie 75 Euro nehmen. In diesem Preis sind Stadtrundfahrt im Fahrradanhänger, ein gutes Dutzend Erinnerungsfotos, Teilnahmebescheinigung, Abschlusspicknick im Tiergarten und eine Urlaubskarte an den Besitzer enthalten. Beim Deluxe-Paket für 110 Euro werden zusätzlich Stationen wie KaDeWe und East Side Gallery besucht sowie die Siegessäule erklommen.

Passanten bei den Fototerminen halten die Reiseleiter mitunter für durchgeknallt, aber denen ist nichts mehr peinlich, seit sie ihre ersten Kunden kennen. Schon drei Interessenten hätten sich sehr ernsthaft um das Betragen ihrer Schützlinge in der Gruppe gesorgt, sagt der ausgebildete Schauspieler Morschett und fügt ebenso ernst hinzu: „Wenn sich unterwegs Freundschaften ergeben, berücksichtigen wir das natürlich.“

Was Bommeltje nächste Woche erleben wird, hat Benny schon hinter sich. Er war am Olympiastadion, auf dem Kurfürstendamm und vor dem Brandenburger Tor. Benny ist 17 und kam aus Düsseldorf, „zusammen mit einem kleinen Reisekoffer und selbst gehäkelten Pullis“, erzählt Arne Schöning vom Konkurrenzunternehmen „My Teddy on Tour“. Schöning ist nach eigenen Angaben vor zwei Monaten gestartet und kümmert sich bis zu drei Wochen um die Lieblinge seiner Kunden, zeigt ihnen Berlin und hält die Erlebnisse in einem Fotoalbum fest. Auch bei ihm, betont er, sei alles echt: „Das sind keine Fotomontagen. Ich fahre die Teddys zum Zoo, zum Alex, zum Reichstag oder nach Potsdam. Die erleben hier richtig was.“ Das ausführliche Programm hat seinen Preis; die Preise beginnen bei 118 Euro.

In die Teddytourismusbranche kam Schöning eher zufällig, nachdem er Anfang des Jahres arbeitslos geworden war. Er fing an, Internet-Seiten zu erstellen. Inspiriert von den vielen Teddy-Liebhabern im Internet hatte er die Idee: „Für manche Leute ist das Kuscheltier eine Art Kind-Ersatz. Und warum sollte man seinem Kind nicht auch mal Urlaub gönnen?“ Er selbst sei kein Teddy-Fan, sagt Schöning. „Ich mag Teddys als faszinierende, tolle Kunstform. Aber ich bin jetzt nicht derjenige, der abends mit tausend Teddys ins Bett geht.“ Auf Benny, den Steiff-Bären, der im Postpaket nach Berlin kam, passt er trotzdem besonders gut auf.

Auch Morschett und Vetsch wissen nicht erst seit der Drohung des Holländers um ihre Verantwortung: „So ein Teddy ist oft durch kein Geld der Welt zu ersetzen.“ Deshalb beschränken sie sich vorerst auf Städtereisen. An plastische Chirurgie, wie sie beispielsweise Bommeltjes Kopf nötig hätte, würden sie sich nie heranwagen. Aber nachdem sie neulich in einer Kölner Teddywerkstatt das Infoblatt einer psychosomatischen Praxis für Stofftiere vorfanden, überlegen sie, ob sie zumindest Kuren ins Programm aufnehmen.

Teddy Tour

Souvernirs, Souvenirs


















So langsam ist die WM Vergangenheit und wenn ich so resümiere, dann kann ich sagen, ich habe sie viel intensiver erlebt, als ich erwartet habe. Eigentlich unbeschreiblich diese Zeit. Da helfen auch die Souvenirs nichts. Der GOLEO ist noch immer zu haben - doch ich will ihn nicht. Auf meiner Lieblings-Tankstelle gab es schon während der WM beim Kauf eines GOLEOs einen "Frikadellen-Snack" gratis dazu. Hat nichts genutzt. Er blieb ein Ladenhüter. Vielleicht müssen sie umstellen: beim Kauf eines "Frikadellen-Snacks" ein GOLEO gratis...

Ob es bei MONCHHICHI besser lief, weiß ich nicht; die haben eine Fan-Gemeinde, die ich schwer einschätzen kann.

Monchhichi